50 Jahre Bundesheer aus der Sicht von 50 prominenten Österreichern

Foto: Cover 50 Promis 1 (1)
  • Bundesministerium für Landesverteidigung
  • Januar 2005
  • ISBN
  • 20,5 x28,5 cm, 276 Seiten, 50 Bilder, 3 Graphiken und 30 Karikaturen

Bei dem Buch handelt es sich um eine Publikation des Bundesministeriums für Landesverteidigung im Rahmen des Projektes „50 Jahre Bundesheer“. Das Buch ist im Handel leider nicht erhältlich

Geleitworte des Bundespräsidenten:

Anlässlich der 50. Wiederkehr der Gründung unseres Österreichischen Bundesheeres erscheinen verschiedene Publikationen, die sich mit den in den vergangenen fünf Jahrzehnten erbrachten Leistungen unserer Soldaten befassen und diese würdigen.

So gesehen scheint es mir interessant zu sein, auch einmal zu hinterfragen, wie sich das Österreichische Bundesheer, seine Soldaten und deren Leistungen aus der Sicht Dritter darstellen.

Dazu ist es dem Herausgeber gelungen, namhafte Persönlichkeiten der verschiedensten gesellschaftlichen Bereiche dafür zu gewinnen, ihre persönlichen Eindrücke dazulegen.

Das Ergebnis ist beeindruckend, spiegelt es doch, bei aller Unterschiedlichkeit des jeweiligen Zuganges zum Österreichischen Bundesheer, die grundsätzliche Zustimmung zu diesem Heer, seinen Angehörigen, deren Leistungen zur Bewahrung des Friedens und als Helfer in der Not, wieder.

……

Ich danke allen Persönlichkeiten, die sich die Mühe unterzogen haben, einen Beitrag zu leisten und ich gratuliere dem Herausgeber, Brigadier Mag. Rolf M. Urrisk-Obertyński, für sein großes Engagement .

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern wertvolle Anregungen für die individuelle Bewertung unseres Bundesheeres und der Leistungen, die es in den letzten 50 Jahren für unsere Heimat, die Republik Österreich, erbracht hat.

Dr. Heinz Fischer

Bundespräsident der Republik Österreich

Vorwort des Herausgebers:

Im Rahmen der Feierlichkeiten um das 50jährige Bestehen des Österreichischen Bundesheeres gibt es eine Vielzahl von Veranstaltungen und Publikationen. Dabei geht es immer um die Darstellung des Bundesheeres als Institution oder von Teilen desselben. Alle diese Aktivitäten erfolgen aus dem Blickwinkel der Betroffenen, also der Angehörigen des Bundesheeres. Es geschieht, und das liegt sicher in der Natur der Sache, unter dem Motto: „Wir über uns!“.

Als mich der Herr Bundesminister mit der Erstellung einer Dokumentation über die Geschichte unseres Bundesheereses beauftragt hat, habe ich diesen Auftrag von Anfang an viel umfassender gesehen. Ich bin dabei davon ausgegangen, dass das Österreichische Bundesheer ein Teil, ja ein Spiegelbild der Gesellschaft und dass es in allen Bereichen der Gesellschaft fest integriert ist. Ich hielt, und halte es noch immer für besonders reizvoll, auch die „andere“ Seite, das Gegenüber, den Auftraggeber, den Nutznießer, einfach den Souverän, zu Wort kommen zu lassen. Ich habe daher namhafte Repräsentantinnen und Repräsentanten der verschiedensten Bereiche, aus Politik und den Medien, aus Kirche und Kunst, aus Wissenschaft und Sport, aus Wirtschaft und Kultur um einen Beitrag ersucht. Ich habe sie gebeten, ihre Sicht der Dinge, ihre persönliche Meinung zum Bundesheer, zu dessen Angehörigen und zu deren Leistungen unter dem Motto „Sie über uns“ darzustellen. Die Antworten sind in Form, Inhalt und Umfang genauso vielschichtig wie die Autoren oder die gesellschaftlichen Bereiche, die sie vertreten. Daraus ist ein Puzzle entstanden, das insgesamt ein faszinierendes Bild der Gesellschaft über das Bundesheer gibt.

An dieser Stelle möchte ich allen Autorinnen und Autoren für ihre Bereitschaft, dazu einen Beitrag zu leisten, und das Vertrauen, das sie mir dabei entgegengebracht haben, von ganzem Herzen danken.

Ich widme dieses Buch meinen Kameradinnen und Kameraden, die ihren Dienst in diesen 50 Jahren für ihre Heimat, die Republik Österreich, und für den Frieden in der Welt, unter den oftmals widrigsten Umständen aber stets mit Freude, Engagement und einem hohen Grad an Improvisationstalent geleistet haben.

Rolf M. Urrisk-Obertyński

 

Prof. Mag. Ernst Degasperi

Selig, die Frieden stiften … denn sie werden Söhne Gottes genannt werden“ (Mt. 5,9)

Degasperi „Frieden stiften kann aber nur jemand der bereit ist, für die Erlangung des Friedens auch sein Leben einzusetzen und den Frieden zu verteidigen. Unsere Zeit ist von großer Instabilität geprägt. Unsere Gesellschaft ist mit komplexen Problemen konfrontiert, die immer stärker ineinander verflochten sind. Diese Probleme gefährden unser aller Überleben. Es bedarf der Einsicht, dass Frieden und Gerechtigkeit fundamentale, erhaltungswürdige Werte sind. Dem Soldaten kommt dabei eine besondere Aufgabe zu“.

Die von Prof. Mag. Degasperi in eindrucksvoller Weise gestaltete Federzeichnung zeigt einen Soldaten, der seine Hände schützend um die Heimat (symbolisiert durch das Hoheitszeichen des Österreichischen Bundesheeres) legt, immer im Bewusstsein, dass er durch seinen Schutz und seine Hilfe einen Beitrag für eine friedvolle Welt leistet.

Prof. Degasperi hat diese Federzeichnung dem Herausgeber und dem Buch gewidmet.

 

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