„ZUM GEBET !“ Religiöse Stätten und sakrale Einrichtungen des Österreichischen Bundesheeres

Foto: Cover Zum Gebet
  • Weishaupt Verlag
  • Oktober 2015
  • ISBN 978-3-7059-0380-7
  • 22,5 x 26,5 cm, 360 Seiten, über 400 Farbabb., Hardcover mit Schutzumschlag, geb.

Das Buch ist als Band 13 der Schriftenreihe von Rolf M. Urrisk über das Österreichische Bundesheer erschienen.

Zum Buch:

Diese Publikation von Gerhard Sladek beabsichtigt, die Geschichte des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik mit dem Aspekt einer detaillierten Bestandsaufnahme militärisch relevanter Gebetsstätten zu bereichern, die von Angehörigen des Österreichischen Bundesheeres zur Ausübung religiöser Feiern und seelsorgerischer Aktivitäten in Anspruch genommen werden. Die geschichtliche, kunsthistorische und seelsorgliche Aufarbeitung dieser Gebetsstätten geht auch auf frühere Epochen der österreichischen Militärgeschichte ein, wenn dies für das Verständnis erforderlich ist bzw. ein nachhaltiger militärischer oder soldatischer Bezug gegeben war. Mit der ausführlichen Beschreibung der einzelnen militärischen Gebetsstätten im In- und im Ausland, einschließlich ihrer Entstehungsgeschichte und religiösen wie seelsorglichen Bedeutung, soll diese nach Bundesländern geordnete Bestandsaufnahme als Wissensbestand für die Zukunft gesichert werden. Dies erscheint in einer Zeit umfassender Heeresreformen, der Umstrukturierungen von Truppenkörpern sowie der Schließung, Auflassung und Veräußerung militärischer Liegenschaften eine Aufgabe, der besondere Bedeutung zukommt. Dem Autor sowie allen, die zum Gelingen dieses Buches beigetragen haben, ist es aber auch ein Anliegen, auf die spezifische Bedeutung der militärischen Gebetsstätten als Teil des kulturellen Erbes Österreichs hinzuweisen.

Grußwort des Bundespräsidenten:

Seit nunmehr 60 Jahren, nach der Wiedererlangung der vollen Unabhängigkeit unseres Landes im Jahre 1955, trägt das Österreichische Bundesheer als wichtiges Instrument unserer Sicherheits- und Neutralitätspolitik maßgeblich zur Erhaltung des Friedens in unserer Heimat bei.
Darüber hinaus nehmen seit den 1960er-Jahren österreichische Soldaten durch die Mitwirkung an Friedensoperationen der Vereinten Nationen wichtige Aufgaben in Krisengebieten wahr. Durch ihre hervorragenden Leistungen werden sie zu Recht international geschätzt und anerkannt.
In jüngster Zeit sieht sich das Bundesheer auch mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert:
Seelsorge und religiöser Beistand sollen nicht alleine für Soldatinnen und Soldaten gewährleistet sein, die christlichen Glaubensgemeinschaften angehören. Auch jene, die sich anderen anerkannten Religionen zugehörig fühlen, sollen diese Hilfe und Unterstützung erhalten.
Ich finde es sehr dankenswert, dass sakrale Stätten und ihre militärhistorische Bedeutung nunmehr zusammengefasst und anschaulich in dieser Publikation präsentiert werden. Herrn Mag. DDr. Gerhard Sladek gebührt besondere Anerkennung für seine kenntnisreiche Detailarbeit, die er akribisch zusammengetragen und hier aufgelistet hat.
Ichgratuliere herzlich und wünsche der Publikation eine interessierte Leserschaft!

Dr. Heinz Fischer

Zum Autor:

SladekGerhard Sladek, Mag. Dr. iur. et Dr. phil., geboren am 14. Juli 1940 in Wien, war von 1992 bis 2007 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Kulturgüterschutz. Neben beruflicher Tätigkeit als Bank­direktor in Wien Abschluss der Studien der Rechtswissenschaften und der Politikwissenschaft und wissenschaftliche Etablierung mit Arbeiten über Belange der Sicherheitspolitik und des Kulturgüterschutzes. Nach langjährigem Engagement als Miliz­offizier im Österreichischen Bundesheer Beförderung zum Brigadier und Berufung in den Beraterstab des General­stabschefs als Experte für Kulturgüterschutzfragen. In Jahrzehnte währender Tätigkeit als Kulturgüterschutzoffizier treibende Kraft in der Positionierung des „Militärischen Kulturgüterschutzes“ im Österreichischen Bundesheer. In dieser Funktion trug er auch international zur Verankerung der nationenübergreifenden Verantwortlichkeiten für den Schutz von Kulturgütern in der zivil-militärischen Kooperation bei. Gerhard Sladek fungierte in der Funktionsperiode 1999–2001 als Präsident der Internationalen Liga der Nationalen Kulturgüterschutzgesellschaften, wobei er im Rahmen der UNESCO wichtige Aspekte zum Schutz des Kulturellen Welterbes einbringen konnte.
In Würdigung seiner Verdienste um die Belange des Kulturgüterschutzes ist Gerhard Sladek Träger zahlreicher Auszeichnungen, die ihm u.a. vom Bundespräsidenten, vom Bürgermeister der Stadt Wien und von der Österreichischen Offiziersgesellschaft verliehen wurden.

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